Bundesverband - GRÜNE NRW - GRÜNE Hochschulgruppe - Ratsfraktion - Junge Grüne - Kai Gehring MdB - Mehrdad Mostofizadeh MdL
GRÜNE kandidieren für den Integrationsrat
Für den Integrationsrat, der am 7.2.2010 (Sonntag) gewählt wird, haben die GRÜNEN die folgende Liste aufgestellt:
1) Samir Fetic, 2) Ute Hegener, 3) Gönül Eglence 4) Walter Wandtke 5) Eva Bednarek 6) Pascal Hesse 7) Steffi Hansmeier-Maas.
Wir treten an für ein weltoffenes und tolerantes Essen.
Wir wollen gleiche Chancen und gleiche Rechte für alle BürgerInnen unserer Stadt, auch für die MigrantInnen. Wir begreifen Integrationspolitik als Chance und wollen das Potenzial der MigrantInnen nutzen.
Wahlberechtigt für diese Vertretung von "Nichtdeutschen" sind Menschen, die zum Wahltag 16 Jahre alt sind und ihren ersten Wohnsitz in Essen haben. Sie dürfen entweder nicht im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft sein oder diese erst innerhalb der letzten fünf Jahre bekommen haben. Wahlberechtigt sind entsprechend auch EU-BürgerInnen oder Spätaussiedler.
Der Integrationsrat setzt sich aus Ratsmitgliedern und gewählten VertreterInnen der MigrantInnen zusammen. Die entsprechenden Vorgängerorganisationen waren der Integrationsbeirat und ursprünglich der Ausländerbeirat.
Scheitern der Gespräche mit der SPD in Essen
SPD wie GRÜNE haben am Ende ihrer Verhandlungsrunden am 9.11.2009 festgestellt, dass die begonnenen Verhandlungen über eine umfassende Vereinbarung zur Zusammenarbeit in den Jahren 2009 bis 2014 beendet sind. Bei den GRÜNEN hatte sich mit den fortlaufenden Gesprächen der Eindruck verfestigt, dass die gemeinsame Substanz für eine fünfjährige verlässliche Zusammenarbeit im Stadtrat nicht ausreicht.
Dazu erklären unsere Verhandlungsführer:
Liebe Freundinnen und Freunde,
auf der Mitgliederversammlung am 4.11. hatten wir gemeinsam einen intensiven Austausch zu den bisherigen Verhandlungen mit der SPD, bei dem viele von euch sich bereits skeptisch zu den Erfolgsaussichten dieser Gespräche geäußert haben. Als Ergebnis habt ihr uns einstimmig beauftragt, die noch offenen Punkte hart zu verhandeln und nur dann einen konkreten Vertragstext zur Abstimmung vorzulegen, wenn ersichtlich ist, dass die Verhandlungen insgesamt vorankommen und die Vereinbarungen auch einer realistischen Umsetzung standhalten.
Wir haben daraufhin am 5. und 9.11. die Verhandlungen fortgesetzt und auch bei einigen der offenen Punkte weitere Annäherung erreicht. Ungeklärt waren jedoch bis zum Schluss u.a. die Frage der zukünftigen Entwicklung der Sportstätten und Bäder, des beitragsfreien Kindergartenjahres, des Gestaltungsbeirates sowie des Zuschnitts und des Verfahrens zur Besetzung der unbesetzten bzw. freiwerdenden Dezernate.
Insgesamt verfestigte sich bei uns als Verhandlungsgruppe in diesen letzten Gesprächen der Eindruck, dass bis zum Schluss nicht bei allen unseren Gesprächspartnern die notwendige Bereitschaft bestand, sich das gemeinsam Vereinbarte auch so weit zu eigen zu machen, dass die erforderliche realistischen Umsetzungsperspektive zu erkennen war.
Beide Seiten haben daher am Ende der Gespräche am Montagabend festgestellt, dass die im September begonnenen Verhandlungen über eine umfassende Vereinbarung zur Zusammenarbeit in den Jahren 2009 bis 2014 beendet sind.
Gemäß eurem Auftrag vom 4.11. werden wir nun in Sondierungsgesprächen mit den anderen Fraktionen im Rat ausloten, für welche unserer Grünen Projekte und Ziele es Mehrheiten geben könnte.
Über die weiteren Perspektiven für unsere Grüne Ratsarbeit und Grüne Politik würden wir gerne mit Euch auf der bereits verabredeten Mitgliederversammlung am 18.11.2009 diskutieren.
Wir freuen uns auf einen regen Austausch.
Für die Kernverhandlungsgruppe
Hiltrud Schmutzler-Jäger Thorsten Drewes
GRÜNE verhandeln mit der SPD in Essen
Die Mitgliederversammlung der GRÜNEN hat am 7.9.2009 beschlossen, Verhandlungen mit der SPD über eine mögliche Zusammenarbeit in der nächsten Ratsperiode zu führen. Seitdem haben intensive Gespräche über alle kommunal relevanten Politikfelder, sowie über strukturelle und organisatorische Rahmenbedingungen stattgefunden. Die Gespräche werden nach den Herbstferien fortgesetzt. Ziel ist eine vertragliche Einigung als Grundlage für eine gemeinsame Arbeit in den nächsten fünf Jahren.
Bestes GRÜNES Kommunalwahlergebnis
Rolle als dritte Kraft in der Stadt klar bestätigt
Mit 11,4% haben wir unser bisher bestes Kommunalwahlergebnis erzielt.
Vielen Dank allen, die dazu beigetragen haben!
bitte hier weiter lesen...
Dass wir unser Gesamtergebnis noch einmal verbessern konnten, ist super. Wir haben unser Wahlziel erreicht und uns eindeutig als drittstärkste Partei behauptet. FDP und Linke, die mit dieser Position ebenfalls geliebäugelt hatten, blieben weit hinter ihren Erwartungen – sowohl in Essen als auch in NRW insgesamt.
Zum Wahlergebnis erklärt Dr.Thorsten Drewes, Vorstandssprecher der GRÜNEN:
„Wir haben unser Wahlziel klar erreicht und uns nicht nur als drittstärkste Kraft in Essen behauptet, sondern sogar noch dazu gewonnen. Das zeigt, dass die Wählerinnen und Wähler unsere erfolgreiche Arbeit in den letzten fünf Jahren honoriert haben. Bei der Energiepolitik und beim Klimaschutz, beim Schutz von Frei- und Grünflächen aber auch mit den beschlossenen Investitionen in Sportstätten und auf anderen Gebieten haben wir vieles erreicht und noch mehr auf den Weg gebracht. Das Wahlergebnis ist für uns deshalb ein klarer Auftrag, in den nun anstehenden Gesprächen mit den anderen Parteien um Mehrheiten für eine Fortsetzung dieser GRÜNEN Politik zu werben.“
Zur weitergehenden Analyse der Wahlergebnisse für den Stadtrat, die Bezirksvertretungen und die OB-Wahl, sowie zur Wahltagsbefragung, bitte den jeweiligen link klicken.
Stadtrat
Obwohl wir prozentual zulegt haben, haben wir weiterhin 9 Sitze im Rat - das zehnte Mandat wurde knapp verfehlt.
41 (Den höchsten Stimmenanteil bei der Wahl zum Stadtrat erreichten die GRÜNEN in den Wahlkreisen 7 und 8 (Rüttenscheid). So lagen hier die Anteile bei 25,7%. bzw. 22%. Der geringste Stimmenanteil wurde im Wahlkreis 27 (Katernberg-Nord) gemessen. Er lag bei nur 5,3%. Wahlkreise mit relativ hohen Stimmenanteilen sind die Kreise 9 (Holsterhausen) mit 15,9% und 10 (Margarethenhöhe-Holsterhausen) mit 15,6%, 39 (Stadtwald) mit 15,1% undWerden) mit 15,8%. In allen südlichen Wahkreisen liegen die Ergebnisse über 10 Prozent während sie in den nördlichen Stadtbezirken unter 10% liegen (Borbeck, Altenessen, Katernberg).
Verglichen mit den Werten von 2004 konnten die GRÜNEN insbesondere in Rüttenscheid ihre Stimmenanteile stark erhöhen. So stieg der Anteil um 6,8 bzw. 3,8 Prozentpunkte, was auch auf den speziell in den Hochburgen konzentrierten Kommunalwahlkampf zurückzuführen ist. Die Bezirke mit hohem Stimmenanteil 2009 stärkten ihre hohen Anteile von 2004. So fruchtete hier der GRÜNE Wahlkampf.
Die stärksten Verluste von etwa 2 % fuhren die GRÜNEN in den Wahlkreisen 21 (Dellwig) und 33 (Kray) ein. Hier hat sich ganz offensichtlich die lokale Betroffenheit durch die geplanten Bäderschließungen negativ ausgewirkt.
OberbürgermeisterInwahl
Auch bei der OB-Wahl konnte die GRÜNE Oberbürgermeisterkandidatin Hiltrud Schmutzler-Jäger ihren dritten Platz halten und ihr Ergebnis gegenüber 2004 sogar noch leicht verbessern – und das, obwohl durch die Abschaffung der Stichwahl sicher in diesem Jahr noch deutlich mehr Menschen taktisch gewählt und sich bereits im ersten und einzigen Wahlgang für einen der Kandidaten von SPD oder CDU entschieden haben. Das war aber auch zu erwarten! So liegen Paß (SPD) mit +9,1% und Britz (CDU) mit +3,1% jeweils über dem Parteiergebnis.
Wahl der Bezirksvertretungen – zwei Mandate mehr
Bei der Wahl zu den Bezirksvertretungen erreichten die GRÜNEN zweistellige Stimmenanteile in den Stadtbezirken 1, 2, 3, 8 und 9. Auch in allen Stadtbezirken – mit Ausnahme der Bezirke 5 und 6 - sind die GRÜNEN drittstärkste Partei. Besonders bedauerlich ist das Ergebnis im Bezirk 4 (Borbeck), wo wir hauchdünn unser zweites Mandat verloren haben – ausschlaggebend war auch hier sicher die Bäder-Debatte. In Rüttenscheid konnten wir uns dagegen von 3 auf 4 Mandate steigern, in der BV III (Essen-West) und der BV I (Innenstadt/Huttrop) von zwei auf drei Mandate.
Auch hier ist die Nord-Süd-Diskrepanz deutlich zu erkennen. Der Essener Süden ist stark grün geprägt; wohingegen die GRÜNEN in den SPD-dominierten Teilen des Essener Nordens eine schwächere Stellung haben. Trotzdem könnte es auch hier jeweils für eine „Regierungsbeteiligung“ reichen.
Wahltagsbefragung
In der Wahltagsbefragung wurde deutlich, dass die GRÜNEN zu einem großen Teil von WählerInnen mit höherer Schulbildung bevorzugt werden. So ist der Anteil der Wähler mit Fachhochschulreife oder Abitur im Vergleich zu Wählern anderer Parteien deutlich höher. Die Selbsteinschätzung zur gesellschaftlichen Stellung zeigt, dass die GRÜNEN ihre Wählerschaft zu einem großen Teil in der Mittelschicht oder auch in gehobeneren Schichten haben.
Mit 37% liegt die Altersklasse der 45- bis 59-jährigen WählerInnen vorne, gefolgt von 24% der WählerInnen, die zwischen 25 und 34 Jahre alt sind. Ältere WählerInnen ab 60 tendieren eher nicht dazu, GRÜN zu wählen. Die junge Bevölkerung bis 25 wählt zu 13% GRÜN.
Die GRÜNEN haben mehr Wählerinnen als Wähler. Prozentual schlägt sich dies mit 52% Frauen und 48% Männer nieder.
Im Links-Rechts-Schema schätzen sich GRÜNE WählerInnen eher links (29%) oder in der Mitte (67%) stehend ein. Der Anteil an StammwählernInnen ist mit 33% geringer als bei anderen Parteien, so profitieren die GRÜNEN von der
Volatilität im Wahlverhalten. Vor allem ErstwählerInnen geben den GRÜNEN ihre Stimmen, hier liegt der Wert bei 19%.
Insgesamt sind die GRÜNEN in allen Essener Gebietstypen drittstärkste Partei. Besonders hohe Stimmenanteile wurden in Bezirken errungen, die einen hohen Anteil konfessionell ungebundener Wählerschaft aufweisen. In SPD-geprägten Gebieten wurden die Stimmenanteile einstellig gehalten, so auch in Gebieten mit einkommensschwacher Bevölkerung bzw. der unteren Mittelschicht. Folglich haben die GRÜNEN ihre stärksten Stimmenanteile in Bezirken mit einer einkommensstärkeren Wählerschaft, die mehrheitlich konfessionslos ist. Dies passt zur Beobachtung, dass die GRÜNEN im einkommensschwachen, SPD-dominierten Essener Norden deutlich weniger Stimmenanteile erhielten als im wohlhabenderen Essener Süden.
Carolin/jod/td
Abzocke durch die FDP
Download der Postkarte als .pdf
Die FDP will alle Subventionen für den Öffentlichen Personen Nahverkehr (Busse und Bahnen) streichen und ihn privatisieren! Das würde die Fahrpreise enorm erhöhen.
Abzocke durch die FDP
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Die FDP will alle Subventionen für den Öffentlichen Personen Nahverkehr (Busse und Bahnen) streichen und ihn privatisieren! Das würde die Fahrpreise enorm erhöhen.
Dann kostet das Schokoticket mindestens 45 Euro und das Einzelticket für Kinder 2,10 Euro. Jugendliche ab 14 Jahren müssten dann für eine Fahrt 3,70 Euro zahlen. Zudem würden unattraktive Strecken in Außenbezirke ebenso wegfallen wie Abend- und Nachtfahrten.
Wir GRÜNEN sind für eine Stärkung von Buss- und Bahnverkehr. Mit uns wird es keine Ausgrenzung von Schülerinnen, Studierenden, Armen und Alten geben, die auf diese Verkehrsmittel angewiesen sind. Mit uns wird es auch keine Verschärfung des Klimawahnsinns geben, der noch mehr unnötige Autoabgase fördert und die Gesellschaft noch mehr spaltet.
Statt Mobilität nur für Besserverdienende und gegen Ausgrenzung fordern GRÜNE das Sozialticket und einen bezahlbaren Nahverkehr für ALLE!
WEITERHIN MOBIL!
45 Euro für ein Schokoticket?
102 Euro für das Ticket 2000?
3,70 Euro für des billigste Einzelticket?
STOPPT FDP-ABZOCKE !
Busse und Bahnen fördern
Für bezahlbare Busse und Bahnen am 30.8. GRÜNE wählen!
Wie GRÜN bist DU?
Auf den Seiten der Essener GRÜNEN gibt es jede Menge Infos zu unseren inhaltlichen Positionen und Forderungen für die Kommunalwahl, z.B. unter
Themen oder in unserem Wahlprogramm (.pdf).
Wenn du wissen willst, ob deine Positionen zur Essener Stadtpolitik mit diesen Positionen der Essener GRÜNEN übereinstimmen, klick dich einfach durch unseren
Wahlomat-Fragebogen.
Viel Spaß!
Elf GRÜNE
unser Team für den Stadtrat
GRÜN macht den Unterschied 
Wir wollen Essen GRÜNER machen. Die Zeit ist reif für gesunde und gentechnikfreie Lebensmittel, für bessere Bildungschancen für unsere Kinder, eine moderne Politik für Frauen und Männer, für alte und junge Menschen, gegen Ausgrenzung und Parallelgesellschaften, für mehr soziale Gerechtigkeit und für die Verteidigung der Freiheit gegen Bevormundung und Überwachung. Gesellschaftliche Vielfalt ist uns wichtig. Unterschiedliche Generationen, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Menschen mit Behinderung, Lesben und Schwule sollen in Essen gut und friedlich miteinander leben können.
Dafür treten wir in Essen an. Die elf aussichtsreichen KandidatInnen unserer Ratsliste stellen wir hier vor:
unser Team für den Stadtrat (pdf)
Am 30. August wird in Essen dreimal gewählt:
Mit einer Stimme wird ein neuer Stadtrat gewählt. Diese Stimme entscheidet über die Zusammensetzung des neuen Stadtrats.
Mit einer weiteren Stimme wählen die Menschen in den 9 Essener Stadtbezirken jeweils ihr neues Lokalparlament, die Bezirksvertretung.
Mit einem dritten Stimmzettel wählen die Essenerinnen und Essener einen neunen Oberbürgermeister oder die neue Oberbürgermeisterin, unsere Kandidatin Hiltrud Schmutzler-Jäger. Sie ist die einzige Frau innerhalb einer Männerriege von KandidatInnen.
Dreimal GRÜN wählen!
Wir hätten gern alle drei Stimmen für unsere GRÜNEN KandidatInnen. Wir präsentieren hier unser Programm (pdf) und unsere KandidatInnen für die nächsten 5 Jahre und die Bilanz unserer Ratsfraktion über die geleistete Arbeit.
GRÜN geht`s los - Hiltrud Schmutzler-Jäger als OB-Kandidatin gewählt
Mit Hiltrud Schmutzler-Jäger haben GRÜNE für den Kommunalwahlkampf die Frau gewählt, die dem GRÜNEN Wahlkampf ein Gesicht geben wird und eine Alternative zur Männerriege der anderen Parteien bieten wird. Frauen voran wird bei den GRÜNEN eben großgeschrieben - dafür stehen wir im Gegensatz zu anderen! Hiltrud Schmutzler-Jäger ist seit 1999 Mitglied des Essener Stadtrates und langjährige Fraktionsvorsitzende der Grünen Ratsfraktion. Sie hat in dieser Zeit Grüne Politik in Essen maßgeblich mitgestaltet.
Kommunalpolitische Leitlinien beschlossen
Zur Vorbereitung der Kommunalwahl wurde ein Leitlinienpapier des Vorstands beschlossen, mit dem wir unsere wichtigsten Ziele für die Kommunalwahl benennen. Es betont mit dem Slogan "GRÜN macht den Unterschied" prägnant, dass wir nicht für diese oder jene Form der Koalition antreten, sondern für GRÜNE Projekte und Ideen werben, die wir in der nächsten Ratsperiode umsetzen wollen. Unsere Leitlinien -mehr lesen Sie hier: GRÜN macht den Unterschied!
GRÜN macht den Unterschied!
Leitlinien für das Kommunalwahlprogramm 2009
Unser Ziel ist es, in der nächsten Ratsperiode viele GRÜNE Inhalte in Essen umzusetzen. Deshalb werben wir im Kommunalwahlkampf nicht für mögliche Koalitionen, sondern für GRÜNE Ideen, Projekte und Inhalte. Folgende Leitlinien gelten daher als Eckpunkte für deren Entwicklung und Formulierung:
GRÜNE stehen für Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
In der aktuellen Ratsperiode können wir u.a. mit der Nutzung regenerativer Energien, der Aufstellung des regionalen Flächennutzungsplans, der Weiterentwicklung des Radwegenetzes, oder mit dem Projekt "Neue Wege zum Wasser" Erfolge verbuchen. Darauf wollen wir aufbauen.
Wir stehen für eine Neuausrichtung der Energiepolitik, die auf erneuerbare Energie, Einsparung und Effizienz setzt. Auch in Zukunft werden wir uns dafür stark machen, dass Freiflächen erhalten, die Umwelt geschützt und Gesundheitsbelastungen durch Feinstaub, Verkehrslärm und Verunreinigungen des Trinkwassers vermindert werden. Durch eine integrierte Verkehrspolitik wollen wir die notwendige Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sicherstellen. Dabei bauen wir insbesondere auf die Weiterentwicklung des ÖPNV, sowohl innerstädtisch als auch städteübergreifend.
Zentrale Zukunftsprojekte sind für uns auch ein nachhaltiger Lärmaktionsplan und ein erweiterter Luftreinhalteplan. Der bereits begonnene Umbau der Emscher und ihrer Zuläufe zu natürlichen Fließgewässern ist für uns ein wichtiges Großprojekt für das nördliche Ruhrgebiet. Dies führt zu mehr Grün im Essener Norden und erhöht die Lebensqualität der Menschen in den Stadtteilen.
GRÜNE stehen für Gerechtigkeit
Deshalb wollen wir die kommunalen Handlungsmöglichkeiten so weit wie möglich ausschöpfen, um Benachteiligungen abzubauen und adäquate Lebensbedingungen für alle Menschen in Essen zu schaffen. Im Fokus stehen dabei besonders die strukturell benachteiligten Teile der Stadt. Ein Sozialticket für den ÖPNV kann dabei ein wichtiger Bestandteil sein. Wir stehen für die Stärkung der Stadtteile und eine Verbesserung der Versorgung für die Menschen vor Ort. Gerade für Einkommensschwache Familien, Kinder und Jugendliche, SeniorInnen und MigrantInnen sollen infrastrukturelle und soziale Angebote den Zusammenhalt in unserer Stadt stärken und fördern. Dies wollen wir u.a. durch dezentrale Strukturen, Bürgerrathäuser vor Ort und die Verbesserung der ÖPNV-Verbindungen zwischen den Stadtteilen erreichen. Dabei ist es bei allen Maßnahmen wichtig, die Menschen vor Ort einzubeziehen; deshalb setzen wir uns auch dafür ein, die Mitsprache- und Gestaltungsmöglichkeiten für die Menschen in den Stadtteilen zu stärken. Gesellschaftliche Vielfalt sehen wir dabei als Stärke und Bereicherung.
GRÜNE stehen für Essens Zukunft
Wir setzen Schwerpunkte unserer Arbeit in den Bereichen, die wesentlich für die Zukunftschancen der Menschen in unserer Stadt sind: Neben einer nachhaltigen Stadtplanung und -entwicklung gilt unser besonderes Augenmerk der Weiterentwicklung unserer Schulen, Bildungs- und Jugendeinrichtungen. Hierbei gilt für uns GRÜNE, kein Kind und keinen Jugendlichen zurückzulassen. Wir wollen, dass möglichst alle Jugendlichen einen Schulabschluss machen. Gute Kindertagesstätten, mehr Ganztagsschulen und eine starke Jugendarbeit ermöglichen bessere Chancen und beugen Armut vor. Daneben wollen wir aktive kommunale Mitwirkungsmöglichkeiten für Jugendliche stärken. Zur Zukunftssicherung gehört auch, einen Einklang zwischen den kulturellen Angeboten und der Sport- und Vereinsinfrastruktur zu schaffen. Den ersten Schritt in diese Richtung haben wir mit einem 25 Millionen Sanierungsprogramm im Sport bereits gemacht, welches die Anlagen endlich in Ordnung bringt und für die künftige Nutzung verbessert.
GRÜNE stehen für Regionale Vernetzung
Wir setzen auf ein Ende des Kirchturmsdenkens im Ruhrgebiet. Deshalb wollen wir insbesondere die Kulturhauptstadt 2010 nutzen, um auch auf anderen Gebieten wie Verkehr, Bildung, Freizeit, Sport usw. die Vernetzung voran zu bringen. Daher haben wir etwa die Erstellung eines Masterplans Sport für das Ruhrgebiet unterstützt, der die Aktivitäten der Region bündelt, Konkurrenzen abbaut und Stärken ausbaut.
Wir stehen für eine aktive, intelligente und regional ausgerichtete Wirtschaftsförderungspolitik. Angesichts der klimatischen und demografischen Herausforderungen setzen wir dabei besonders auf innovative Energietechnik, intelligente Verkehrssysteme und die Gesundheitswirtschaft. Wichtig ist dabei für uns auch der vermehrte Austausch mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen vor Ort. Wir wollen Essen auch als Hochschulstandort stärker profilieren, indem wir Universität und Stadt enger vernetzen.
GRÜN macht den Unterschied - auch in Essen:
Für die Umwelt, für die Menschen, für die Zukunft!
Beschluss der MV (einstimmig bei zwei Enthaltungen)
Die Mitgliederversammlung unterstützt die Leitlinien des Vorstands für die Entwicklung des Kommunalwahlprogramms und begrüßt den Vorschlag, für die Koordinierung der Programmarbeit eine Kommission aus etwa 10 Mitgliedern einzusetzen. Die Kommission sollte aus Mitgliedern des Kreisvorstandes und der Fraktion sowie weiteren interessierten Parteimitgliedern bestehen und ggf. zu einzelnen Themen weitere ExpertInnen hinzuziehen. Die Programmentwicklung soll in einem transparenten und mitgliederöffentlichen Prozess erfolgen und bis Ende 2008 abgeschlossen werden.



















